Anita Schäfer begrüßt die Veröffentlichung der Untersuchung des Umweltbundesamtes zu Kerosinablässen

Pirmasens, 9. Mai 2019

Die Bundestagsabgeordnete Anita Schäfer (CDU) begrüßt die Veröffentlichung der Untersuchung des Umweltbundesamtes zu Kerosinablässen und deren Wirkungen auf Mensch und Umwelt:

„Ich bin sehr erleichtert, dass sich Bedenken bezüglich gesundheitlicher Schäden an Mensch und Umwelt durch die Kerosinablässe nicht bewahrheitet haben. Die neue Untersuchung bestätigt stattdessen zurückliegende Studien, die zu dem Schluss kamen, dass aufgrund der Flughöhe, der starken Winde und der Vernebelung durch Hochdruckpumpen das Kerosin so stark verwirbelt wird, dass am Boden keine relevanten Mengen messbar sind“, erläutert Schäfer. 

Anita Schäfer steht wegen der Treibstoffschnellablässe in engem Kontakt mit Fluggesellschaften, Flughafenbetreibern, sowie dem Bundesministerium der Verteidigung und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, wo sie regelmäßig auf das Thema aufmerksam macht und beispielsweise eine bessere Wartung der Maschinen anmahnt, um Notfälle, welche das Ablassen von Treibstoff notwendig machen, zu reduzieren. Ernsthaft in den Blick genommen werden müsse auch eine Nutzung größerer Lufträume, damit nicht nur die Westpfalz betroffen sei.

 „Wir haben in der Debatte um Kerosinablässe über der Westpfalz Fortschritte erzielt: Seit September 2018 wird auf der Internetseite des Luftfahrt-Bundesamtes jeder Fall zeitnah für jeden frei zugänglich veröffentlicht. Die Koalition setzt ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag um, Vorkommnisse transparenter und effizienter zu kommunizieren. Darüber hinaus ist jetzt endlich, wenn auch mit Verzögerungen, die Studie des Umweltbundesamtes bekannt gegeben“, so die CDU-Abgeordnete. 

„Ich bin zuversichtlich, dass die Studie dazu beitragen wird, dass wir in dieser Angelegenheit zu einer sachlichen Diskussion auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zurückkehren können.“ 

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