Rosengarten Zweibrücken erhält Geld aus Bundesförderprogramm zur Klimaanpassung

Berlin. Die Bundestagsabgeordnete Anita Schäfer (CDU) übermittelt gute Nachrichten vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags: Die Stadt Zweibrücken erhält für ihr Projekt „Rosengarten Zweibrücken“ eine Förderung in Höhe von 285.300 Euro aus Mitteln des Bundesprogramms „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“.

„Ich freue mich sehr für die Stadt Zweibrücken, dass die Koalition im Bund sich verständigt hat, ihr diese beachtliche Fördersumme bereitzustellen. Mit ihrer Hilfe wird es der Stadt möglich sein, den überregional bekannten, wunderschönen Rosengarten auch unter veränderten klimatischen Bedingungen zu erhalten“, so Anita Schäfer.

Laut der Projektskizze der Stadt Zweibrücken, die der CDU-Bundestagsabgeordneten vorliegt, ist geplant, den Baumbestand im Rosengarten, der unter den Folgen von geringen Niederschlägen, trockenen Böden und hohen Temperaturen gelitten hat, zu sanieren. Des Weiteren ist eine teilweise Entsiegelung der Parkanlage, die Umgestaltung der Pflanzflächen, eine Bewässerung des Altbaumbestandes, die Schaffung von Sitzbereichen sowie eine Optimierung des Stromverbrauchs vorgesehen.

„Die Zahlen der letzten Jahrzehnte belegen eindeutig, dass weltweit ein Klimawandel stattfindet und auch wir in Mitteleuropa uns auf immer heißere Sommer einstellen müssen. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Bäume und Pflanzen aus, die es ohne zusätzliche Maßnahmen nur noch schwer schaffen, die heiße Jahreszeit zu überstehen. Der Rosengarten in Zweibrücken bleibt davon nicht verschont. Gleichzeitig sinkt auch bei uns der Grundwasserspiegel, so dass wir zunehmend gezwungen sind, innovative Bewässerungsmethoden einzuführen. Es ist gut, dass der Bund die Städte und Gemeinden bei der Anpassung an diese neuen Bedingungen nicht alleine lässt“, so die CDU-Bundestagsabgeordnete.

Im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)“ unterstützt das Bundesumweltministerium Kommunen in ganz Deutschland dabei, ihr Potenzial in Sachen Energie- und Ressourceneffizienz zu steigern. Ziel der Förderung ist es, einen wesentlichen Beitrag zur Minderung jährlicher Treibhausgasemissionen in Kommunen und im kommunalen Umfeld zu leisten.

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