Bundeswehr sieht für eine Teilfläche des Grünbühl keinen Bedarf

Berlin, 30. Januar 2020

Die Bundestagsabgeordnete Anita Schäfer (CDU) bestätigt erneut, dass seitens der Bundeswehr für eine Teilfläche in der Liegenschaft „Zentrales Langzeitlager Gerät“ (ZLZLgr) in der ehemaligen Husterhöh-Kaserne künftig kein Bedarf mehr besteht. Dies hatte Schäfer bereits im September 2019 der Presse mitgeteilt. Sie beruft sich dabei auf die Antwort auf eine Anfrage, die die CDU-Abgeordnete an die Bundesministerin der Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer, gestellt hatte.

„Nachdem die Frage nach der Zukunft der Panzerhallen auf dem Grünbühl derzeit in der Presse wieder aufgeworfen wird, möchte ich die Situation noch einmal präzisieren.“, so Schäfer.

„Bereits im Herbst vergangenen Jahres wurde mir auf meine Anfrage hin durch das Bundesministerium der Verteidigung mitgeteilt, dass die oberen drei Panzerhallen bei der Bundeswehr verbleiben. Die unteren neun Hallen und damit etwa 135.000m² jedoch werden von der Bundeswehr nicht mehr benötigt und sind freigegeben. Die nächsten Schritte bestehen darin, die Medienversorgung mit Anschlüssen und Infrastruktur der oberen drei Hallen von den anderen neun zu trennen, sodass eine separate, weitere militärische Nutzung der oberen Panzerhallen möglich ist. Diese Arbeiten werden voraussichtlich im Jahr 2021 abgeschlossen.

Im weiteren Rückgabeverfahren der betroffenen Teilfläche an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ist zunächst die Planung für eine militärische Anschlussnutzung durch die U.S. Streitkräfte vor der Möglichkeit einer zivilen Nutzung zu berücksichtigen.“, erklärt die CDU-Abgeordnete.

Schäfer hatte sich mehrfach an die Bundesministerin und ihre Vorgänger gewandt und die Bedeutung der Liegenschaft für die zivile Nutzung betont: „Die anliegenden Kommunen haben kaum mehr Raum, um zu wachsen. Der Platz für Gewerbegebiete wird dringend benötigt, damit wir uns wirtschaftlich weiterentwickeln können.“

Die Abgeordnete war mehrmals mit Vertretern der Bundeswehr, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, der Kommune und lokaler Unternehmen vor Ort, um für die Konversion und eine gewerbliche Verwendung zu werben.

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