Baumsetzlinge bei Leimen gepflanzt

Die CDU-Bundestagsabgeordneten Anita Schäfer pflanzte gemeinsam mit Revierleiter Ludwig Vollmar vom Forstamt Hinterweidenthal und mit dem Studenten für Forstwissenschaft Nico Grub, sowie den Mitarbeitern des Reviers Baumsetzlinge (Eichen, Buchen und Kiefern) im Pfälzerwald bei Leimen, um ein Zeichen für den Erhalt und Schutz der Wälder zu setzen.

„Mit über 40 Prozent Waldanteil ist Rheinland-Pfalz, relativ betrachtet bzw. prozentual gesehen, das waldreichste deutsche Bundesland. Dazu gehört der Pfälzerwald als größtes zusammenhängendes Waldgebiet Deutschlands. Aufgrund des Klimawandels, der anhaltenden Hitze und Trockenheit vor allem in den Sommermonaten verschärft sich die Situation in den Wäldern, so trockenen Bäume beispielsweise immer mehr aus und werden häufiger von Schädlingen befallen. Darauf wollte ich mit der Baumpflanzung aufmerksam machen“, sagte Schäfer.

„Auch wenn die Probleme mit Schadholz in unserer Region noch verhältnismäßig gering sind, ist es dennoch wichtig, dass die Waldbewirtschaftung nachhaltig und der Fokus auf wenig anfällige Baumarten gerichtet ist. Damit unsere Wälder auch in Zukunft erhalten bleiben. Denn diese sind nicht nur als Naherholungsgebiet, sondern vor allem als Lebensader und Sauerstoffproduzent für uns Menschen von großer Bedeutung. Die Sorge um unsere Bäume und Wälder ist groß. Daher gehört deren Erhalt und Schutz zu den gesamtgesellschaftlichen Aufgaben der Zukunft, der sich die Bundesregierung schon heute engagiert widmet. International muss das Thema Wald und Klima ebenfalls deutlicher in den Fokus rücken, z.B. in dem das Abholzen der Regenwälder verhindert wird“, betonte die Abgeordnete.

Die Bundesregierung trägt einen Teil zum Schutz der Wälder bei. Zum einen wurde auf dem Nationalen Waldgipfel im September ein Eckpunktepapier dazu beschlossen. Zum anderen werden im Rahmen des im Juni geschnürten Konjunkturprogramms 700 Mio. Euro und für die kommenden vier Jahre 480 Mio. Euro zusätzliche Bundesmittel zur Verfügung gestellt. Ziele sind der Abtransport von Schadholz, die Wiederaufforstung und die Fortführung des Waldumbaus zu klimaangepassten Mischwäldern. Auch die Länder tragen finanziell dazu bei.

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