Anita Schäfer: Ende der Grenzkontrollen zu Frankreich erfreuliches Signal für die Region

Die CDU-Bundestagsabgeordnete und Mitglied in der deutsch-französischen Parlamentariergruppe des Bundestags Anita Schäfer begrüßt es sehr, dass laut Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am 16. Juni 2020 die Covid-19-bedingten temporären Grenzkontrollen zu Frankreich beendet werden. Ab dem 22. Juni 2020 soll dann die volle Freizügigkeit innerhalb der EU wiederhergestellt sein. Bereits am 4. Mai 2020 hatte Schäfer gefordert, die Grenzen zu Frankreich so bald wie möglich wieder zu öffnen.

„Ich freue mich sehr darüber, dass nach drei Monaten die Schlagbäume an sämtlichen deutsch-französischen Grenzübergängen nun bald der Vergangenheit angehören werden“, so die westpfälzische Bundestagsabgeordnete. Schon am 4. Mai 2020 hatte sich Schäfer der Forderung von Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) angeschlossen, der ein grenzüberschreitendes Konzept anstelle von einseitigen Grenzkontrollen gefordert hatte. Diese sowie weitere Petitionen haben schließlich dazu geführt, dass Bundesinnenminister Seehofer ab dem 16. Mai 2020 Lockerungen im deutsch-französischen Grenzverkehr verfügt hat.

Am 25. Mai 2020 hatte Anita Schäfer einen Brief an die Bürgermeister der grenznahen Gemeinden im Elsass und in Lothringen geschickt. Darin hat sie um Verständnis für die von der Bundesregierung angeordneten temporären Grenzkontrollen gebeten, sich für die Geduld der Bürgermeister und ihrer Bürger bedankt und noch einmal die Stärke der deutsch-französischen Freundschaft bekräftigt.

Anita Schäfer stellt erneut fest, dass es richtig gewesen sei, dass Deutschland aufgrund des gravierenden Infektionsgeschehens in der ostfranzösischen Region „Grand Est“ Mitte März 2020 die Grenzen zu Frankreich geschlossen hat. Dennoch habe die Schließung nicht nur enorme wirtschaftliche Auswirkungen gehabt, sondern auch die politischen und persönlichen Beziehungen zwischen Deutschen und Franzosen in der Grenzregion belastet. „Ich bin deshalb sehr froh darüber, dass diese tagtägliche Beeinträchtigung unseres engen und freundschaftlichen Zusammenlebens über die Grenzen hinweg nun ein Ende hat“, betont die CDU-Bundestagsabgeordnete. „Ich hoffe, dass sich das Infektionsgeschehen sowohl in Deutschland als auch in Frankreich weiterhin so positiv entwickelt, so dass es künftig für keine Seite die Notwendigkeit gibt, die Grenze wegen der Ausbreitung des Coronavirus erneut zu schließen.“

Zurück