Anita Schäfer besucht Gesundheitsamt

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Anita Schäfer trifft am kommenden Mittwoch, 24. Juni, die Landrätin Dr. Susanne Ganster (CDU) in der Kreisverwaltung Südwestpfalz in Pirmasens zum Gespräch. Gemeinsam mit Dr. Heinz-Ulrich Koch, dem Leiter des beim Landkreis angesiedelten Gesundheitsamtes, wird Schäfer vor allem die Entwicklung und Herausforderungen im Rahmen der Covid-19-Pandemie diskutieren. Im Fokus soll dabei auch ein Maßnahmenpaket des Bundesministeriums für Gesundheit stehen.

„Nachdem wir mit gemeinsamen Anstrengungen die erste Phase der Krise gut überstanden haben, ist es wichtig, dass wir überprüfen, wo es Raum für Verbesserungen gibt. Da wir nicht wissen, ob und wann es einen Impfstoff und ein Ende der Pandemie gibt, müssen wir die behördlichen Strukturen so anpassen, dass sie nicht nur nachhaltig arbeiten, sondern auch für eine mögliche zweite Welle vorbereitet sind. Wir trainieren nicht für einen Sprint, sondern für einen Marathon!“, so Anita Schäfer.

Ihr Augenmerk als Bundestagsabgeordnete liege dabei auf den Maßnahmen des Bundes und wie diese vor Ort Wirkung entfalten. Schäfer will sich so unter anderem informieren, wie erfolgreich die Umsetzung des Zehn-Punkte-Plans des Bundesministeriums der Gesundheit zur Stärkung der rund 400 lokalen Gesundheitsämter verläuft. Dieser Plan sieht verschiedene Maßnahmen zur besseren Bewältigung der Pandemie und Nachverfolgung von Infektionsketten vor. Dazu soll beispielsweise pro 20.000 Einwohner mindestens ein Kontaktnachverfolgungsteam aus fünf Personen in den Einsatz gebracht werden. Sogenannte „Containment Scouts“ sollen in Kontaktpersonennachverfolgung und -management geschult und zur Unterstützung vor Ort eingesetzt werden. Auch die Digitalisierung wird gestärkt: Über ein Förderprogramm zur weiteren technischen und digitalen Auf- und Ausrüstung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes soll jedes der knapp 400 kommunalen Gesundheitsämter in Deutschland dazu eine Förderung von bis zu 150.000 Euro erhalten. Über die verschiedenen Maßnahmen soll eine erneute massive Ausbreitung des Virus frühzeitig gestoppt werden.

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