Anita Schäfer bekräftigt Freundschaft zu den USA

Vor dem Hintergrund der Debatte um die Tornado-Nachfolge betont die Bundestagsabgeordnete Anita Schäfer (CDU) die Bedeutung der Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika für Deutschland insgesamt und Rheinland-Pfalz im Besonderen.

„Als Mitglied des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages und der Parlamentarischen Versammlung der NATO kenne ich die große Bedeutung der USA für unser Land.“, so Schäfer. „Deswegen irritiert mich die derzeit von manchen geführte Debatte um die Nachfolge der Tornado-Kampfjets. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass die nukleare Teilhabe von allen Koalitionspartnern im Koalitionsvertrag einvernehmlich festgeschrieben wurde. Deutschland ist Teil eines solidarischen Bündnisses, in dem wir auf die Bedürfnisse der Partner Rücksicht nehmen. Besonders die baltischen Staaten und Polen sind aufgrund der vielfachen und andauernden russischen Aggressionen gegen die Ukraine zutiefst verunsichert. Deutschland steht im politischen und wirtschaftlichen Zentrum Europas. Würden wir von der gemeinsamen Sicherheitsstrategie abkehren, wäre das ein fatales Signal. Nationale Alleingänge schaffen nicht mehr Sicherheit, sondern weniger. Deutschland bekennt sich zum Multilateralismus und zur internationalen Zusammenarbeit.“

Anita Schäfer unterstreicht: „Wir verdanken den USA sehr viel, nicht nur historisch. Gerade Rheinland-Pfalz profitiert auch heute noch von den engen Beziehungen zu unseren amerikanischen Partnern. In meinem Wahlkreis beispielsweise liegt die US-Airbase Ramstein. Sie trägt mit 53.000 Amerikanern und 5.000 deutschen Beschäftigten jährlich 1,5 Milliarden Euro unter anderem für Handwerk, Dienstleistungen, Hotellerie und Wohnungsmarkt zur regionalen Wirtschaft bei. Ich jedenfalls halte nichts davon, sich auf Kosten unserer Sicherheit und Beziehungen zum wichtigsten Partner im Vorwahlkampf zu profilieren.“

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